Tai Chi

  • January 6, 2015 at 6:46 am

Diese Übungen sind, wie auch schon Yoga, sehr alt und haben somit eine lange kulturelle Geschichte. Tai Chi ist eine Art chinesische Kampfkunst. Allerdings ist es eine innere Kampfkunst. Bei Tai Chi geht es jedoch nicht nur um Selbstverteidigung, sondern auch um Meditation und die Gesundheit des Körpers. Es ist daher nicht nur eine Übung für den Körper, sondern auch für den Geist. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich warum viele ältere Menschen oft Tai Chi praktizieren. Die verschiedenen Übungen bieten der einzelnen Person viel Freiraum für innere Entfaltung und Entwicklung. Deshalb wird Tai Chi oft auch als Meditation bezeichnet.

taichiwellnessIn den 70er Jahren wurden die Tai Chi Übungen auch in Europa bekannter. Seitdem werden die Bewegungen sogar in den Heilungsprozess verschiedener Krankheiten mit eingebunden oder sogar als Prävention angewendet. In China ist Tai Chi auch ein Teil der traditionellen Medizin und wurde als Methode gegen Rückenschmerzen und andere körperliche Probleme angewandt. Ähnlich wie eine Akkupunktur wirkt sich Tai Chi positiv auf viele Dinge aus. Zu diesen gehören unter anderem Arthritis, Asthma, schlechter Kreislauf, Herzprobleme, Schlafstörungen und viele andere.

Natürlich ist Tai Chi auch gut für gesunde Menschen. Man sollte die Übungen nicht nur dann praktizieren wenn man krank ist oder Probleme verspürt. Tai Chi und die verschiedenen Bewegungen sind natürlich auch sehr gut für die Flexibilität des Körpers. Spannungen die man vorher gar nicht bemerkt hat, können durch die rhythmischen Bewegungen gelöst und beseitigt werden. Des Weiteren wird die Durchblutung durch die Übungen angeregt.

Ein wichtiger Aspekt des Tai Chi sind die langsamen Bewegungen. Diese sogenannte Entschleunigung hilft dem Körper mit sich selbst ins Reine zu kommen. Die verlangsamten Übungen unterstützen nicht nur das Dehnen der Muskeln und Sehnen, sondern helfen dem Körper bei dem Aufbau der Gelenke. Manche Leute sprechen sogar davon, dass Tai Chi eine Art der Ölung der Gelenke ist.

Ähnlich wie beim Yoga gibt es auch hier verschiedene Positionen, welche man regelmäßig üben muss. Die meisten Leute die Tai Chi lernen, werden nur in die Kurzformen eingeweiht. Allerdings gibt es auch verschiedene Langformen und Partner- sowie Waffenformen. Tai Chi ist aus einer Art Selbstverteidigung entstanden. Allerdings sollte man wissen, dass Tai Chi keine aggressive Sportart ist wie zum Beispiel Karate. Bei Tai Chi geht man in sich selbst und lässt die Energie in den Körper anstatt wahllos herauszulassen. Auch wenn Tai Chi eine Art Kampfsportart ist, kann man eher mit Yoga vergleichen.

1 Comment on Tai Chi

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